Die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Ostalb-Klinikum Aalen verfügt über eine Bettenstation mit 18 Plätzen sowie eine Tagesklinik mit 18 Therapieplätzen. Station und Tagesklinik arbeiten eng aufeinander abgestimmt nach einem integrativen Ansatz (Aalener Modell). Das Behandlungskonzept ist an den evidenzbasierten Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland (AWMF) ausgerichtet und verknüpft verschiedene verbale und nonverbale Behandlungsangebote. Ziel ist es, dass unsere PatientInnen während der 6-8 wöchigen Behandlung nicht nur eine spürbare Symptomentlastung erfahren, sondern vor allem lernen, ein Verständnis für das Zusammenwirken ihrer emotionalen und körperlichen Reaktionen zu entwickeln. Nur so können sie ihre Ressourcen und Kompetenzen optimal aktivieren, um neue Wege in Richtung heilsamer Veränderungen zu gehen. Mit allen PatientInnen stimmen wir daher zu Beginn eine individuelle Behandlung ab, um sie zu unterstützen, inneren Blockaden und Ängsten mit Offenheit, Mut und Neugier entgegenzutreten. Die TherapeutInnen unseres Teams bieten dafür vielfältige Gesprächsmöglichkeiten und eine Vielzahl erlebnisorientierter Behandlungen (Kunst-, Körper- oder Musikpsychotherapie, QiGong, Jacobsen-Entspannung etc.), in denen tiefenpsychologische, kognitiv-verhaltenstherapeutische und familiensystemische Angebote je nach Symptomatik miteinander verknüpft werden. Da die Klinik für Psychosomatik einen Krankenhaus-Versorgungsauftrag erfüllt, ist ein Gutachterverfahren, wie es aus der Kur- oder Reha-Medizin bekannt ist, vor Beginn der stationären/tagesklinischen Behandlung nicht erforderlich. Zum ambulanten Vorgespräch in der Klinikambulanz sollten Sie als Patient eine Überweisung eines niedergelassenen Arztes für Psychiatrie/Psychotherapie oder Nervenheilkunde, bzw. eine Einweisungsschein Ihres Hausarztes mitbringen. |
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Homepage aktualisiert am 29.11.2011
von M. v. Wachter Impressum
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